Florenz

EU-Ziel: Pakete in Zukunft billiger ins EU-Ausland schicken

Neukirchen-Vluyn |

EU-Parlament beschließt erste Schritte / mehr Transparenz für einfacheren Preisvergleich

Das Europäische Parlament hat einer Verordnung für mehr Transparenz auf dem Paketmarkt zugestimmt. Karl-Heinz Florenz, CDU-Europaabgeordneter vom Niederrhein, erklärt: „Allzu oft sind die Preise für Paketlieferungen zwischen EU-Mitgliedstaaten bis zu fünfmal höher als für Paketzustellungen im Inland. Ein Paket von Brüssel nach Aachen ist teurer als ein Paket von München nach Hamburg – die Preisunterschiede sind durch Entfernungen also nicht zu erklären. Bei einem großen deutschen Anbieter kostet ein 31 kg-Paket national rund 16 Euro und international 50 Euro. Im EU-Binnenmarkt ist dies für mich daher inakzeptabel. Ich begrüße daher die ersten Schritte, die das Parlament gesetzt hat, um das Vertrauen der Verbraucher in den grenzüberschreitenden Handel zu stärken. Mehr Preistransparenz und bessere Übersicht wird den Wettbewerb stärken und zu sinkenden Porto-Gebühren führen, wovon Verbraucher und Unternehmen unmittelbar profitieren werden.“

Die neue Verordnung verpflichtet Zustelldienste ihre Konditionen und Tarifstrukturen für grenzüberschreitende Paketlieferungen offenzulegen. Verbraucher und Online-Händler sollen sich künftig auf einer speziellen Internet-Plattform über die jeweils anfallenden Porto-Gebühren der verschiedenen Anbieter informieren können.

Den Text der verabschiedeten Verordnung finden Sie hier: http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//NONSGML+TA+P8-TA-2018-0064+0+DOC+PDF+V0//DE

 

 

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