Florenz

Gefährliches Kinderspielzeug, explodierende Handys – dank EU-Warnsystem schnell aus dem Verkehr gezogen

Neukirchen-Vluyn |

Das europäische Schnellwarnsystem für gefährliche Produkte RAPEX funktioniert immer besser und wird von den Behörden der Mitgliedstaaten häufiger genutzt. Dazu erklärt Karl-Heinz Florenz, CDU-Europaabgeordneter vom Niederrhein: “2016 wurden 2044 gefährliche Produkte gemeldet, darunter schädliche Stoffe in Kinderspielzeug oder explodierende Handyakkus. Ich bin froh, dass das Engagement der EU gegen gefährliche Produkte Früchte trägt, denn diese Gefährdung argloser Verbraucher muss aufhören.“

Florenz erklärt: „Die meisten Warnmeldungen betreffen Kinderspielzeug, gefolgt von Fahrzeugen, Kleidung und Elektrogeräten. Stellt eine nationale Behörde etwa Verletzungsgefahr oder chemische Risiken fest, so kann durch Eingabe des Produkts in das EU-Warnsystem sichergestellt werden, dass es auch in allen anderen EU-Ländern in kürzester Zeit aus den Regalen genommen wird. So unterstützen wir uns in der EU gegenseitig. Damit dieser Schutz online genauso gut greift wie offline, wird die EU auch die Zusammenarbeit mit den großen Online-Händlern wie Amazon und eBay intensivieren.“

Das Schnellwarnsystem RAPEX (Rapid Exchange of Information System) zur Entfernung unsicherer oder nicht-normgerechter Produkte vom europäischen Markt besteht seit 2003. Folgemaßnahmen können etwa Verbot, Rückruf oder Einfuhrverweigerung eines Produktes umfassen. Häufigste Herkunftsländer der als gefährlich gemeldeten Produkte waren im Jahr 2016 China (53%), Europa (23%), USA (5%), Türkei (2,6%) bzw. unbekannt (8%).

Weitere Informationen zu RAPEX: europa.eu/rapid/press-release_MEMO-17-630_en.htm

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