Florenz

Rückkehr von Großraubtieren: Europaparlament nimmt Sorgen ernst

Straßburg |

Die Europäische Kommission hat einen Aktionsplan entwickelt, um die Umsetzung der EU-Naturschutzrichtlinien in Europa zu verbessern. Dazu hat das Europäische Parlament Stellung bezogen und weitere Empfehlungen insbesondere zum Umgang mit dem Wolf ausgesprochen. "Wenn es um streng geschützte Konfliktarten wie den Wolf geht, haben wir gezeigt, dass wir Europaparlamentarier die Sorgen vieler europäischer Bürger im ländlichen Raum ernst nehmen", begrüßt der CDU-Europaabgeordneter vom Niederrhein Karl-Heinz Florenz die Positionierung des Europäischen Parlaments.

Florenz, auch Präsident der parlamentarischen Intergruppe Biodiversität, Jagd, ländliche Aktivitäten, erklärt die Forderungen im Detail: "Die Koexistenz mit großen Beutegreifern, wie dem Wolf, ist in manchen Regionen schwierig, da die Population mancherorts eine Größe erreicht hat, dass sie für andere Arten und Nutztiere eine ernste Gefährdung darstellt. Daher sollte die Kommission rasch tätig werden und konkrete Maßnahmen zur Bewältigung dieser Probleme ergreifen – so unsere Forderung. Wichtig ist auch, die betroffenen Landwirte, Landbesitzer, Jäger und Förster vor Ort mehr in die Entscheidungsprozesse miteinzubeziehen und nicht über ihre Köpfe hinweg zu entscheiden."

"Die Konflikte mit dem Wolf in Deutschland beschäftigen mich als Landwirt, Umweltpolitiker und Intergruppen-Präsident schon seit einigen Jahren. Jetzt kommt immer mehr Bewegung in die Sache. Das ist gut so ", so Florenz abschließend.

Link zur Entschließung des Europäischen Parlaments: http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=TA&reference=P8-TA-2017-0441&language=DE&ring=B8-2017-0589

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