Florenz

Wachsende Bedrohung

Neukirchen-Vluyn |

EU-Staaten beschließen gemeinsame Verteidigungsstrategie

Die Staats- und Regierungschefs der EU haben gestern eine Vertiefung der Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten in Verteidigungsfragen beschlossen. Dazu erklärt Karl-Heinz Florenz, CDU-Europaabgeordneter vom Niederrhein: „Leider müssen wir feststellen, dass im Sicherheits- und Verteidigungsbereich Europa mit wachsenden Bedrohungen konfrontiert ist. Unsere Verteidigungsfähigkeit durch eine bessere Zusammenarbeit unter den Mitgliedstaaten zu erhöhen, ist daher ein richtiger Schritt.“

„Warum benötigen wir in der EU 28 verschiedene Waffensysteme? Statt unterschiedlicher, nationaler Strategien sollten wir einen einheitlichen Ansatz haben. Durch die gemeinsame Entwicklung und Beschaffung künftiger Technologien im Rahmen des neuen Europäischen Verteidigungsfonds werden wir Kosten in erheblichem Umfang einsparen und die Mittel an anderer Stelle einsetzen können“, erklärt Florenz.

„Angesichts der jüngsten Terroranschläge ist es auch wichtig, den Blick auf die innere Sicherheit zu richten. Zur Bekämpfung von Online-Radikalisierung ist insbesondere die Industrie aufgerufen, die Technologien, die eine automatische Erkennung und Löschung extremistischer Inhalte erlauben, weiter zu verbessern. Auch ein gezielter und schnellerer Datenaustausch zwischen den unterschiedlichen Sicherheitsbehörden der Mitgliedstaaten ist notwendig, um Sicherheit der Bürger in Europa zu gewährleisten“, so Karl-Heinz Florenz.

 

Weitere Informationen zur Zukunft der europäischen Verteidigung finden Sie hier:

http://europa.eu/rapid/press-release_MEMO-17-1517_de.htm

 

Eine Erklärung zu den Schlussfolgerungen des Rates vom 22. Juni finden Sie hier:

http://www.consilium.europa.eu/en/press/press-releases/2017/06/22-euco-security-defence/?utm_source=dsms-auto&utm_medium=email&utm_campaign=European+Council+conclusions+on+security+and+defence%2c+22%2f06%2f2017

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