Florenz

Europa

In Europa ist meine Tätigkeit im Ausschuss für Umweltfragen, Volks­gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Schwerpunkt meiner politischen Arbeit. Umweltpolitik wird überwiegend in Brüssel gemacht und nicht in Deutschland. Daher ist eine starke deutsche Interessenvertretung in Brüssel Voraussetzung für eine nachhaltige, bürgernahe und wirtschaftsfreundliche Entwicklung in Deutschland. Hier erhalten Sie einen Überblick über meine Tätigkeiten in der Legislaturperiode 2009-2014: Karl-Heinz Florenz Activities

In Europa mache ich mich besonders stark für:

Eine starke Gemeinschaft 
Es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, aber mehr denn je ist dies aktuell der Fall: Globale Herausforderungen wie die Finanzkrise oder Klimawandel können wir allein nicht lösen. Nur wenn Europa mit einer Stimme spricht, sind wir stark.

Klimaschutz und Nachhaltigkeit
Die Folgen des menschengemachten Klimawandels und der globalen Erwärmung sind enorm (u. a. Abtauen von Gletschern, Schmelzen des Arktischen Eises, Verschiebung von Lebensräumen, Dürreperioden oder andere Naturkatastrophen). Eine entschlossene Politik ist nicht nur das Gebot ökologischer, sondern vor allem auch ökonomischer Vernunft. Als Berichterstatter des Europäischen Parlaments zum Klimawandel (2007- 2009) habe ich mich stark dafür eingesetzt, die Bedrohungen des Klimawandels abzuwehren, und tue dies noch heute. 

Ich bin der Auffassung, dass wir in die Zukunft investieren und hoch­innovative Umwelttechnologien fördern müssen. Ein "Weiter so" kann es nicht geben, wir brauchen Nachhaltigkeit in allen Bereichen unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Daher engagiere ich mich in meiner Aus­schussarbeit sehr für Ressourceneffizienz, Energieeffizienz und das Recycling von Elektro-Altgeräten. Zudem geht es – und hier ist mir das "C" in unserem Parteinamen wichtig – um unsere Verantwortung, die Schöpfung für unsere Kinder und Enkel zu bewahren.

 

 

Gesundheitsschutz   
Es ist mir wichtig, ein "gutes Miteinander" sicher zu stellen. Besonders der Nichtraucherschutz ist mir ein großes Anliegen. Als Berichterstatter des Parlaments zum Grünbuch "Für ein rauchfreies Europa" habe ich mich klar für wirkungsvolle Maßnahmen in Europa zum Schutz vor Passivrauchen ausgesprochen.Auch Lärmreduzierung für mehr Lebensqualität ist mir sehr wichtig. Lärm macht krank und verursacht allein in Deutschland Folgekosten in vielfacher Milliardenhöhe. Meterhohe Lärmschutzwälle können darauf nicht die einzige Antwort sein. Ich möchte Lärmsünder konsequenter zur Verantwortung ziehen. Das geht nur mit strengeren Zielvorgaben für Motor- und Fahrgeräusche.

Förderung des Mittelstandes
Mittelständische Betriebe sind der Wachstumsmotor unserer Wirtschaft – hier entstehen neue Arbeitsplätze. Deshalb gilt es, den Mittelstand zu fördern – auch durch Bürokratieabbau. Wichtig in diesem Zusammen­hang ist für mich auch die Entwicklung des ländlichen Raums. Der Niederrhein war schon immer ländlich geprägt und gleichzeitig Industriestandort. Diese Doppelstrategie müssen wir weiterverfolgen – mit Unterstützung aus Europa.

Politik mit Augenmaß  
Rund 80 Prozent unserer Gesetze bekommen einen Rahmen "aus Europa". Wichtig ist hier, nicht weiter "draufzusatteln", sondern die Vorgaben mit Augenmaß in nationales Recht umzusetzen.