Florenz

Wie wird das Sprachenproblem in Brüssel gelöst?

| FAQ

In der Europäischen Union haben 24 Sprachen den Status einer offiziellen Amtssprache. Diese sind: Bulgarisch, Dänisch, Deutsch, Englisch, Estnisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Kroatisch, Maltesisch, Lettisch, Litauisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Schwedisch, Slowakisch, Slowenisch, Spanisch, Tschechisch, Ungarisch und Gälisch. 

Die Mitgliedstaaten wollen nicht, dass Ihre Kulturen zu einer "Eurokultur" verschmelzen, sondern wollen ihre Identität bewahren. Indem jeder Mitgliedstaat seine Amtssprache als Amtssprache der EU durchsetzt, ist die sprachliche Identität der Staaten gesichert. 

In den Plenarsitzungen oder den Beratungen der parlamentarischen Ausschüsse sowie in den Fraktionssitzungen spricht jeder Abgeordnete seine Muttersprache, die für die anderen Abgeordneten simultan über Kopfhörer übersetzt wird. In anderen Sitzungen und bei Gesprächen zwischen den Abgeordneten wird nicht übersetzt. Die Verständigung erfolgt dann meistens auf Englisch oder Französisch.

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