Florenz

Wie wird sich die EU-Erweiterung entwickeln?

| FAQ

Am 1. Mai 2004 wurden Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, die Slowakei, Slowenien, die Tschechische Republik, Ungarn und Zypern als vollwertige Mitglieder in die Europäische Union aufgenommen. Am 1.Januar 2007 sind auch Bulgarien und Rumänien hinzugekommen. Die EU umfasst damit 27 Mitgliedstaaten. Am 1. Juli 2013 ist Kroatien der Europäischen Union beigetreten. Die EU umfasst somit 28 Mitgliedstaaten.

Seit dem 3. Oktober 2005 laufen die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei. Die Aufnahme von Verhandlungen mit der Türkei war bis zuletzt sehr umstritten. 

Mazedonien wurde am 15./16. Dezember 2005 der Status eines Beitrittskandidaten verliehen. Wichtige Voraussetzung dafür waren die erfolgreichen Bemühungen der mazedonischen Gesellschaft, die ethnischen Spannungen im Lande abzubauen. Es hatte am 22. März 2004 in Dublin seine Aufnahme offiziell beantragt. Durch den Tod des damaligen Präsidenten Boris Trajkovski am 26. Februar 2004 war dies vertagt worden. Ein Termin für den Beginn von Beitrittsverhandlungen wurde nicht genannt. Eine weitere Annäherung soll gebunden sein an eine generelle Debatte der EU über künftige Erweiterungsrunden. Ein Beitritt solle zudem von der Aufnahmefähigkeit der EU abhängen. 

Potentielle Beitrittskandidaten sind außerdem aus Sicht der EU die vier Balkanländer Bosnien und Herzegowina, Serbien, Montenegro und Albanien. Auf dem Gipfel in Thessaloniki wurde 2003 die Integration der Staaten des früheren Jugoslawien als das nächste große Ziel in der EU-Erweiterung festgelegt. 

Nach einer Parlamentsabstimmung wollte zudem Island am 27. Juli 2009 einen Beitrittsantrag zur EU einreichen. Island zog seinen Beitrittsantrag 2013 jedoch wieder zurück.

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